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April 2019
Nahezu 50 AusstellerInnen, weit über 700 BesucherInnen und zufriedene Gesichter bei allen Beteiligten - die 25. Jubiläumsjobmesse im Schulungszentrum Fohnsdorf übertraf alle Erwartungen.

Mit dem Leitmotiv „Gemeinsam mit Unternehmen gegen Arbeitslosigkeit!“ startete das SZF vor einigen Jahren mit einer Plattform, bei der sich Betriebe interessierten und arbeitsuchenden Menschen präsentieren können. Weit über 500 Firmen sind es, die sich in den vergangenen Jahren an dieser mittlerweile größten obersteirischen Jobbörse beteiligt haben. „Die Suche nach qualifizierten MitarbeiterInnen wird immer schwieriger. Diese Jobbörse bietet für uns eine gute Möglichkeit, mit Menschen in Kontakt zu kommen und auch mit dem SZF, dem AMS oder Förderstellen Qualifizierungsprojekte zu entwickeln“, so Ausstellerin Mag. Natascha Huber von Ennstal Milch. Die Personalreferentin des Unternehmens setzt auf die Flexibilität und Innovation des Schulungszentrum Fohnsdorf: „Wir haben gemeinsam Schulungspläne entwickelt, die maßgeschneidert sowohl im SZF als auch in unserem Betrieb je nach betrieblicher Notwendigkeit umgesetzt werden können“, so Huber.

Diese „punktgenauen“ und arbeitsplatzbezogenen Lösungen des Schulungszentrum Fohnsdorf sind auch für den steirischen AMS-Geschäftsführer Mag. Karl-Heinz Snobe, der die offizielle Messe-Eröffnung gemeinsam mit Wirtschaftskammer-Präsident Ing. Josef Herk vornahm, ein wichtiges Kriterium gegen den Mangel an qualifizierten Kräften. „Der Arbeitsmarkt entwickelt sich zu einem Nachfragemarkt“, so Snobe, der das Schulungszentrum Fohnsdorf als „Flaggschiff der beruflichen Qualifizierung in der Steiermark und weit darüber hinaus“ hervorhob.

Auch für WK-Präsident Herk steht angesichts des latenten Fachkräftemangels Qualifizierung im Vordergrund. In Zeiten, in der Arbeitslosigkeit sinke und die Zahl der offenen Stellen drastisch steige, könne man diesem Trend nur durch Qualifizierung begegnen.
Die Jobmesse im Schulungszentrum Fohnsdorf, welche zweimal jährlich veranstaltet wird, stellt mittlerweile eine der wichtigsten Plattformen für Jobsuchende und Unternehmen in der Region dar. „Neben der aktiven Personalsuche bietet diese Veranstaltung auch die Möglichkeit des lokalen und digitalen Netzwerkens untereinander an. Wir finden gemeinsame mögliche Kooperationen, um aktiv gegen Arbeitslosigkeit anzukämpfen“ so Mag. Edmund Müller, SZF-Geschäftsführer.

Über 700 InteressentInnen nutzten die Gelegenheit, direkt mit Unternehmen in Kontakt zu treten, für sehr viele von ihnen war es auch der Start in ein neues Berufsleben. Die nächste derartige Plattform wird im Herbst 2019 stattfinden und auch mit einigen Neuerungen aufwarten.

März 2019
Am 13. März 2019 ging der erste Durchgang des dreimoduligen Lehrgangs zum Wassersommelier/Wassersommelière, der erstmals in Österreich (bei uns im Schulungszentrum in Fohnsdorf) durchgeführt wurde, zu Ende. Zu diesem Lehrgang durften wir 10 TeilnehmerInnen begrüßen (Peterquelle, Römerquelle, Thalheimer Heilwasser und Spar Österreich). Gerne würden wir Sie kurz über diesen Lehrgang informieren.

Im ersten Modul lernten die sehr interessierten TeilnehmerInnen die theoretischen Grundlagen rund ums Wasser kennen. Dabei ging es in erster Linie um die Unterscheidung zwischen natürlichem Mineralwasser, Heilwasser, Quellwasser und Trinkwasser. Wir denken, dass dies gerade in Österreich sehr wichtig ist, um die Vorteile natürlichen Wassers, wie Mineralwasser, Quellwasser und Heilwasser gegenüber Leitungswasser und Granderwasser herausstellen zu können.

Sehr wichtig war im ersten Modul auch die Wissensvermittlung über die Wirkung und den gesundheitlichen Nutzen einzelner Mineralstoffe im Wasser. Nur so können die TeilnehmerInnen später die Wertigkeit und Vielfalt verschiedener Mineral-, Heil- und Quellwässer kommunizieren. Insbesondere wurden dabei natürlich auch die Mineral-, Heil- und Quellwässer Österreichs berücksichtigt und eingehend besprochen.

Im zweiten Modul ging es einzig und allein um die Sensorik von Wasser. Beginnend mit extra zubereiteten Mineralstoffmischungen lernten die TeilnehmerInnen von Grund auf den Geschmack und das Mundgefühl verschiedener Mineralstoffe kennen. Dieses Wissen wurde dann auf die natürlichen Mineral-, Heil- und Quellwässer übertragen, so dass zum Schluss jedes verkostete Wasser hinsichtlich Aussehen, Geruch, Geschmack und Haptik beschrieben werden konnte.

Beim dritten Modul stand die Vermarktung von Mineral-, Heil- und Quellwasser in der Gastronomie und dem Getränkehandel im Fokus.
Ausgehend von den verschiedenen Positionierungsmöglichkeiten wurden beispielsweise Vermarktungsmöglichkeiten in der Gastronomie besprochen. Passend dazu wurden verschiedene österreichische Mineral-, Quell- und Heilwässer als Grundlage zu Cocktails, alkoholfreien Mischgetränken und zur Zubereitung von Tee und Kaffee verwendet und anschließend verkostet. Auch Foodpairing stand auf dem Programm, sei es eine eingehende Verkostung verschiedener österreichischer Wässer als Begleiter zu verschiedenen Rot-, Weiß- und Schaumweinen oder auch die Verkostung verschiedener Käsesorten zu verschiedenen österreichischen Wässern.

Um Mineral-, Heil- und Quellwasser im Getränkehandel erfolgreich vermarkten zu können, wurden Verkaufsaktionen speziell für den Handel kreiert. Nach Abschluss des dritten Moduls und dem erfolgreichen Absolvieren der verschiedenen Prüfungen konnten alle Teilnehmer das Zertifikat „Wassersommelier“/„Wassersommelière“ in Empfang nehmen.

Durchgeführt wurden die drei Module von SZF-Trainerin Gerlinde Mock, die neben ihrer Erfahrung im Wasserbereich als zertifizierte Wassersommelière auch ihre fundierte Expertise als diplomierte Käse-, Kaffee- und Teesommelière sowie als Weinakademikerin einbringen konnte und von Dr. Peter Schropp, Mitglied der Geschäftsleitung bei Doemens und Initiator/Verantwortlicher für die Doemens-Wassersommelier-Ausbildung.

März 2019
ÖKOPROFIT ist ein Programm, das Unternehmen unterstützt, in den Bereichen Energie, Ressourcen, Abfall, Mobilität – im Sinne der Nachhaltigkeit – umweltrelevante Maßnahmen umzusetzen. Ziel ist es, betriebliche Emissionen zu senken, natürliche Ressourcen zu schonen und gleichzeitig die betrieblichen Kosten zu minimieren – ein erfolgreiches Modell zur nachhaltigen Wirtschaftsentwicklung einer Region. Das Schulungszentrum Fohnsdorf ist bereits seit einigen Jahren mit viel Engagement bei ÖKOPROFIT Partner und konnte auch dieses Jahr die begehrte Auszeichnung entgegennehmen.

Mit Jahresbeginn 2018 starteten 16 Unternehmen aus der Steiermark und dem Burgenland ins neue ÖKOPROFIT-Jahr, um ihre Vorreiterrolle in Sachen betrieblicher Umweltschutz weiter auszubauen und sich als vorausschauende Partner in Sachen Umwelt- und Sozialkompetenz zu positionieren. Nach Absolvierung von Workshops und intensiven Beratungen sowie durch die Erfüllung aller geforderten Kriterien des Programms ÖKOPROFIT erfolgte die Zertifizierung der erfolgreichen Unternehmen im Rahmen einer feierlichen Veranstaltung in der Wirtschaftskammer Murtal. Das SZF, in vielen Bereichen Vorreiter im Bereich Energie- und Umweltmanagement, konnte erneut die Bestätigung für eine ökologisch nachhaltige Betriebsführung in Empfang nehmen. „Wir sind uns unserer Verantwortung in Bezug auf die Umwelt bewusst und bekennen uns zu unserer ökologischen Verantwortung gegenüber der Gesellschaft und den zukünftigen Generationen. Wir freuen uns, dass diese Bemühungen dank Ökoprofit offiziell bestätigt und gewürdigt werden“, so SZF-Geschäftsführer Mag. Edmund Müller.

Im vergangenen Jahr wurden im SZF neben verschiedenen Sanierungsarbeiten mit neuen Wärmedämmungen, Fenstertausch und Installationen von Messstellen zur Erkennung der Stromverbräuche auch drei neue PV-Anlagen am Dach geplant. Durch die Umstellung der Beleuchtungskörper auf LED und Bewusstseinsbildung für ÖKOPROFIT bei allen MitarbeiterInnen und TeilnehmerInnen konnten wesentliche Einsparungen erzielt werden.

„Ökoprofit ist ein effizientes Werkzeug, das das Bewusstsein für Energieressourcen schärft und ein ständiges Augenmerk auf Einsparungspotentiale legt. Wir werden uns weiterhin bemühen, unserer Vorreiterrolle als ökologisch orientierte Bildungseinrichtung gerecht zu werden“, so Edmund Müller.

Foto: Geschäftsführer Mag. Edmund Müller, Abfallbeauftragter Ing. Werner Scheucher und Sicherheitsfachkraft Rainer Veit nahmen die begehrte Auszeichnung entgegen.

Februar 2019
Im Schulungszentrum Fohnsdorf gibt es bereits seit über 10 Jahren die Möglichkeit, ein KNIGGE-Seminar unter der Leitung von Knigge-Expertin Gerlinde Mock und Native-Speakerin Anita Hatz zu besuchen. Immer beliebter werden solche "Benimmkurse" vor allem auch für Schulen, denn der erste Eindruck zählt. Das gilt nicht nur für den Alltag sondern auch für die berufliche Karriere.

Anfang Februar fanden demnach im Ausbildungsbereich Tourismus wieder drei Semniare zu den Schwerpunkten "Erster Eindruck, Business-Outfit, Benehmen und aktuelle Umgangsformen inklusive Geschäftsessen" statt. Den TeilnehmerInnen der HTL Leoben wurde innerhalb von fünf Stunden in deutscher und englischer Sprache Therorie und Praxis vermittelt.

Jede/r TeilnehmerIn absolviert außerdem einen digitalen Test via Smartphone. Ist dieser geschafft, geht es zum Vier-Gang-Menü mit Aperitif und Getränkebegleitung über. Zu Tisch werden die TeilnehmerInnen über die Grundlagen der Umgangsformen während eines Geschäftsessens nicht nur theoretisch informiert, sondern sie dürfen vor Ort gleich ihr Wissen anwenden. Nach einem erfolgreich absolviertem KNIGGE-Seminar bekommt jede/r TeilnehmerIn ein Abschlusszertifikat.

Leitung Seminar: Gerlinde Mock
Sprachtrainerin: Anita Hatz
Bereich: Tourismus
TeilnehmerInnen: SchülerInnen der 3. Klassen (HTL Leoben)

Februar 2019