Viel bewegt hat sich im Schulungszentrum Fohnsdorf im abgelaufenen Jahr. Innovative Weiterentwicklungen, neue Maßnahmen und Kooperationen mit internationalen Unternehmen und neue Projekte haben die Arbeit geprägt, wie bei der kürzlich stattgefundenen MitarbeiterInnenveranstaltung bestätigt wurde.

„Wir versuchen, ein Leistungsspektrum für viele Zielgruppen - beginnend bei Lehrlingen, über Frauen, WiedereinsteigerInnen, älteren ArbeitnehmerInnen, aber auch für neue Zielgruppen – zu bieten und dem Arbeitsmarktservice ein verlässlicher und kompetenter Partner zu sein“, so SZF Geschäftsführer Mag. Edmund Müller. Das Ziel des Hauses ist es, dass möglichst viele TeilnehmerInnen nach der Ausbildung rasch einen Arbeitsplatz finden. „Wir orientieren uns an den Anforderungen der Wirtschaft und entwickeln gemeinsam mit dem Arbeitsmarktservice und der Wirtschaft neue Konzepte und Inhalte, um Menschen neue Chancen am Arbeitsmarkt zu geben und den Fachkräftemangel zu mildern“, erklärte Mag. Edmund Müller.

All dies ist aber nur durch motivierte und gut ausgebildete Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter möglich. Viele von ihnen halten der Firma schon jahrzehntelang die Treue. Im Rahmen dieser Veranstaltung nahm die Führungscrew des SZF mit Geschäftsführer Mag. Edmund Müller sowie Betriebsratsvorsitzende Mag. Sylvia Ippavitz die Ehrung für insgesamt neunzehn langjährige SZF- MitarbeiterInnen vor.

Für eine zehnjährige Treue zum Schulungszentrum Fohnsdorf wurden Sylvia Ippavitz, Birgit Leser, Otto Liebminger, Mirjam Schimpfhuber und Petra Zechner ausgezeichnet, während Angelika Bacher, Christian Berghold, Helmut Gassner, Sieglinde Grillitsch, Kerstin Hochensasser, Helmut Hölzler, Burkhard Jauch, Gabriele Jurtin, Johann Kofler, Josef Leitner, Gerlinde Mock und Edeltraud Puff-Grein bereits seit fünfzehn Jahren dem Haus die Treue halten.

Zu den SZF-„Spitzenreitern“ mit einer 25-jährigen Unternehmenszugehörigkeit zählt Ulrike Horn. Ein besonderer Dank wurde Richard Stadlober zuteil, der bereits seit 35 Jahren im Schulungszentrum Fohnsdorf beschäftigt ist.

Dezember 2017
Der Personalmangel bereitet derzeit vielen Hoteliers und Gastronomen Kopfzerbrechen. So fehlen alleine in Tirol 900 Köche, in Vorarlberg und Salzburg ist die Situation ähnlich. Bei solchen Aussichten sind die AbsolventInnen des Kompetenzbereiches Tourismus im Schulungszentrum Fohnsdorf höchst begehrt, mit besten Berufsaussichten bis hin zu Spitzenjobs in der Gastronomie.

Das Schulungszentrum Fohnsdorf bietet vom Arbeitsmarktservice Steiermark finanzierte fundierte gastronomische Fachausbildungen an und hat sich das Ziel gesetzt, AnfängerInnen, Fortgeschrittene, Professionals und WiedereinsteigerInnen für die Gastronomie aus- und weiterzubilden. „Für die Qualifizierungsschwerpunkte unserer künftigen Fachkräfte bilden in erster Linie die Anforderungen der Wirtschaft eine wesentliche Grundlage“, bestätigt Fachbereichsleiter Markus Jost.

Vergangene Woche präsentierten wieder neun TeilnehmerInnen ihr erworbenes Wissen einer Kommission bei der Lehrabschlussprüfung. Und dies mit größtem Erfolg, wie die Ergebnisse zeigen. So wurden insgesamt zwei Auszeichnungen und vier gute Erfolge bei dieser Prüfung erreicht. „Unsere TeilnehmerInnen können aus verschiedensten Jobangeboten wählen, teilwiese wurden schon während der Ausbildungszeit tolle Angebote gemacht“, erklärt Servicetrainer und Weinkenner Anton Irregger. Und auch für SZF-Geschäftsführer Mag. Edmund Müller ist die Tourismusausbildung im SZF von hoher Wertigkeit: „Der Tourismus lebt, wie kaum eine andere Branche, von den Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern. Solide Ausbildungen, wie sie bei uns angeboten werden, legen hierbei das Fundament für die persönliche Karriere.“

Neben den drei Schwerpunkten Küche, Service und Rezeption bietet das SZF darüber hinaus auch noch Spezialseminare im Bereich der Kulinarik mit Schwerpunkt „Regionale Küche“ und Bar, Wein- und Getränkekunde an. Mit dem Tourismus-Ausbildungsbereich steht im SZF eine der modernsten Ausbildungsstätten für Tourismusberufe in der Steiermark, wo Theorie und Praxis perfekt verbunden werden können, zur Verfügung.

Dezember 2017
7 Monate, 17 Teilnehmer und 42 absolvierte Schweißerprüfungen! Diese Zahlen beweisen, dass alles möglich ist, sofern Motivation und Durchhaltevermögen stimmen.

Das Pilotprojekt mit Schwerpunkt „Schweißen und Deutsch“ war ein absoluter Erfolg. Bereits bei unserer Herbstjobmesse konnten einige Teilnehmer mit namhaften Firmen in Kontakt treten und sich einen Vorschweißtermin sichern. Der tägliche Umgang mit Materialien, Werkzeug und Maschinen erleichterte den Teilnehmer vor allem das Erlernen der deutschen Sprache. So können fachliche Begriffe/Bezeichnungen besser verstanden und somit auch korrekt erlernt werden.

„Ich war von den überdurchschnittlichen Leistungen der Prüflinge positiv überrascht und bin guter Dinge, dass die Wirtschaft in der Schweißtechnik – eine Branche, in der man Fingerfertigkeit und Ruhe besitzen muss - kompetente Arbeiter erhalten wird. “ so ein Mitarbeiter der TÜV-Prüfstelle.

Im Namen aller Beteiligten gratulieren wir den Teilnehmern zu insgesamt 42 erfolgreich absolvierten Schweißerprüfungen in Lichtbogenschweißen, Metall-Aktivschweißen und Wolfram-Inertgasschweißen. Ebenso sind Sie nun Besitzer eines Stapler-Kran-Führerausweises und somit wünschen wir Ihnen auf Ihrem zukünftigen Arbeitsplatz alles Gute!

Dezember 2017

Als innovatives Bildungszentrum ist es unsere Aufgabe nachhaltig Fachkräfte für die Wirtschaft zu qualifizieren. Sei es nun direkt im Schulungszentrum Fohnsdorf, am Standort Fürstenfeld sei es an einem individuellen Ort – aktuell ist dieser Graz –, an dem eine maßgeschneiderte Ausbildung angeboten wird.

Grund für den Ortswechsel ist der Mangel an Software-EntwicklerInnen in Betrieben in und rund um Graz. „Wir können hier leider keine Vermittlungen durchführen, weil es diese Fachkräfte am Markt einfach nicht gibt," so der steirische AMS-Chef Karl-Heinz Snobe. Um für dieses Problem eine optimale Lösung zu finden, wurde gemeinsam mit Betrieben – die dringend Software-EntwicklerInnen benötigen – ein Pilotprojekt ins Leben gerufen, welches geeignete KandidatInnen innerhalb von sieben Monaten in der Software-Entwicklung auf das Niveau von AbsolventInnen einer fachspezifischen HTL bringen soll.

Insgesamt gab es 250 Interessenten für die IT-Ausbildung in Graz. Nach einem Auswahlverfahren und einer anspruchsvollen Testung blieben immer noch 30 Personen übrig, die ein klares Potential aufzeigen konnten. Aufgrund der hohen TeilnehmerInnenzahl starteten nun zwei Gruppen zu je 15 Personen im Oktober. Eine Gruppe schaffte es nun in die letzte Runde und darf mit heutigem Datum (06. November 2017) in Ihre Ausbildung starten.

Bernd Sandtner – SZF-Trainer im Bereich Informationstechnologie – steht den TeilnehmerInnen vor Ort zur Verfügung und ist für den, mit den Betrieben abgestimmten, Lehrinhalt verantwortlich. Im Radio Steiermark Interview vom 24. Oktober 2017 konnte man die Motivation und den Optimismus der AusbildungsteilnehmerInnen heraushören.

Recht herzlich bedanken möchten wir uns hiermit vor allem bei unserem IT-Bereichsleiter Wolfgang Szombath, der für die Mitorganisation dieser besonderen Ausbildung zuständig war/ist. Wir wünschen allen TeilnehmerInnen viel Erfolg und blicken gemeinsam positiv in die Zukunft der Digitalisierung!

November 2017

Bereits seit zwölf Jahren ist das Schulungszentrum Fohnsdorf bestrebt, TeilnehmerInnen einer Qualifizierung im Haus und UnternehmerInnen im Rahmen einer Jobmesse eine gemeinsame Plattform zu bieten. „Wir qualifizieren Fachkräfte für die Wirtschaft – damit bekämpfen wir gezielt Arbeitslosigkeit“, so SZF-Geschäftsführer Mag. Edmund Müller. Im Schulungszentrum Fohnsdorf gehe es aber nicht nur darum, eine Qualifizierung abzuschließen und ein weiteres Zertifikat in den Händen zu halten, sondern das erworbene Wissen in der Arbeitswelt umzusetzen. „Wir führen gut qualifizierte Menschen mit Unternehmen, die auf Personalsuche sind, zusammen“, erklärte der SZF-Geschäftsführer.

FirmenvertreterInnen von 35 unterschiedlichen steirischen Unternehmen konnten sich vor wenigen Tagen von der Kompetenz und dem hohen Ausbildungslevel der zukünftigen FacharbeiterInnen überzeugen. Die Zufriedenheit über interessante und vielversprechenden Gespräche sind sowohl unter den TeilnehmerInnen wie unter den FirmenvertreterInnen spürbar, viele Firmen sind bereits „Stammkunden“ bei den zweimal jährlich stattfindenden Jobmessen. Edmund Müller, der gemeinsam mit AMS-Geschäftsstellenleiter Günther Kaltenbacher die offizielle Eröffnung dieser Veranstaltung vornahm, wies auch auf den hohen Stellenwert gezielter Qualifizierungsmaßnahmen hin. Geraden in Zeiten der Digitalisierung sei ständige Fortbildung ein wichtiger Faktor bei der Jobsuche.

Der Nachwuchs an gut ausgebildeten Fachkräften ist ein Dauerthema, bestätigte auch AMS-Leiter Günther Kaltenbacher. „Im Rahmen dieser Jobmesse treffen Angebot und Nachfrage aufeinander, ArbeitgeberInnen und zukünftige ArbeitnehmerInnen kommen direkt und persönlich miteinander ins Gespräch. Das Ergebnis sind intensive Kontakte bis hin zu Einstellzusagen und Fixanstellungen“, so Kaltenbacher.

Das Schulungszentrum Fohnsdorf bietet aber neben den Qualifizierungsmaßnahmen im Auftrag des Arbeitsmarktservice auch spezielle Maßnahmen für Firmen an. Dabei werden, in enger Absprache mit den jeweiligen Betrieben, MitarbeiterInnen gezielt auf die Anforderungen ihres Arbeitsplatzes vorbereitet.

Oktober 2017