SZF bewegt AMS Schulungen

Ein gelungener Einstieg unserer AbsolventInnen in den Arbeitsmarkt ist oberstes Ziel und ein wesentlicher Erfolgsfaktor der Qualifizierung. Wir setzen unseren Erfolg mit dem Erfolg unserer AbsolventInnen gleich, sich in der Wirtschaft als Fachkraft zu bewähren. Um diesen Prozess zu unterstützen, führen wir Qualifizierungen durch, die in der Wirtschaft gefragt sind. Neben der Qualifizierung haben wir das Begleitangebot „Beratung-Begleitung-Outplacement“ entwickelt. Damit bekennen wir uns zur Gleichwertigkeit von Qualifizierung und Vermittlungsunterstützung als zwei ineinander verschränkte Säulen und Teil unseres AMS Auftrags zur beruflichen Bildung.

Ansprechperson

Klaus Schlaffer

Klaus Schlaffer

AMS Kursbetreuungsbüro im SZF
Arbeitsmarktservice
Mag. Dr. Verena Zöhrer

Mag. Dr. Verena Zöhrer

Bereichsleiterin
Pädagogik

INFOMATERIAL


Schwerpunkte

Wir managen gemeinsam mit Ihnen als AMS BeraterInnen den Rekrutierungsprozess. Damit AMS KundInnen zu SZF TeilnehmerInnen werden, gibt es einen Auswahlprozess, der aus einem Informationstag, einem Bewerbungsgespräch und - wenn notwendig - einer Eignungstestung besteht.

Unser Hauptaugenmerk beim Informationstag liegt auf einer präzisen, kompakten Information und Beratung für potentielle TeilnehmerInnen. Sie sollen sich in der Landschaft des SZF Bildungsangebotes orientieren und Klarheit bekommen, welche Qualifizierung im SZF für sie geeignet ist und wie sie diese am Arbeitsmarkt verwerten können. Ziel des Informationstages ist es, Ihnen als AMS BeraterIn gemeinsam mit Ihren KundInnen eine Grundlage für die nächsten Schritte im Betreuungsplan zu verschaffen. Anmeldung über die TAS Nummer 19 613. In einem nächsten Schritt führen wir Bewerbungsgespräche durch, in denen wir einerseits die Qualifizierungs- und andererseits die Vermittlungsfähigkeit feststellen. Wenn sich aus der bisherigen Berufsbiografie oder den Abschlüssen eine fachliche Eignung nicht ablesen lässt, dann werden die InteressentInnen nochmals zu einer Eignungstestung, die sich an den Standardtests orientiert, eingeladen. Anmeldung über die TAS Nummer 23 163V1.
Wenn ein Förderbedarf erkannt wird, den das SZF nicht abdecken kann, werden entsprechende externe Maßnahmen empfohlen.
Entsprechend unserem Ziel stellen wir die selbstständige und eigenverantwortliche Arbeitssuche der TeilnehmerInnen bereits während der Qualifizierung in den Vordergrund. Unsere TrainerInnen unterstützen die TeilnehmerInnen in all ihren Bewerbungsaktivitäten. Dabei legen sie besonderen Wert, dass die TeilnehmerInnen durch individuelle Bewerbungsstrategien und Entwicklung ihrer persönlichen Marke am Arbeitsmarkt überzeugen. Um das zu erreichen, wählen die TeilnehmerInnen aus einem Set an Themen wie Bewerbungsmanagement, Assessment-Center Trainings, Erstellen eines Berufsprofils, Selbstpräsentation, Feedback sowie individuelle Begleitung durch Einzelcoaching.

Als erstes Schulungszentrum in Österreich arbeiten wir mit „Tutoring“, als eine neue individuelle Beratung und Begleitung in den technischen Langzeitausbildungen. Dadurch können wir früh feststellen, welche fachliche und persönliche Förderung TeilnehmerInnen über die laufenden Angebote hinaus benötigen.
Wir qualifizieren in den fünf Kompetenzbereichen Metalltechnik, Elektrotechnik, Holz- und Bautechnik, Tourismus und Office. Innerhalb dieser Kompetenzbereiche ist die Qualifizierung für Fachkräfte mit Lehrabschluss, Fachkräfte mit Spezialisierung und qualifizierte Hilfskräfte untergliedert. Weitere Themen wie Logistik, Sprachen und EDV fließen je nach Qualifizierungsziel ein. Lagerfachkraft, Sprachen oder EDV-Anwendung werden auch als in sich abgeschlossene Qualifizierungen angeboten.
Nähere Informationen können Sie aus unserem Qualifizierungskonfigurator entnehmen.
Wir reden mit Unternehmen. Dazu pflegen unsere FirmenkontakterInnen Gespräche mit den Verantwortlichen im Unternehmen, um unsere TeilnehmerInnen sowie das Angebot zu präsentieren. Mit den Unternehmen werden Fragen zur Personalauswahl sowie zur individuellen Qualifizierung behandelt und stellen somit die Weichen für eine künftige Arbeitsaufnahme.

Zusätzlich bieten wir Unternehmen die Möglichkeit bei Jobmessen und Firmenpräsentationen ihr offenes Stellenangebot darzulegen und mit Interessierten ins Gespräch zu kommen. Um zukünftige MitarbeiterInnen zu rekrutieren, besteht zudem die Möglichkeit, TeilnehmerInnen bis zu 2 Wochen über ein Praktikum kennenzulernen.

Durch professionelles Beziehungsmanagement bauen wir eine dauerhafte und gewinnbringende Partnerschaft mit Unternehmen auf. Dies ermöglicht uns wirtschaftliche Umwelten zu analysieren und die angebotenen Module und Qualifizierungen daraufhin zu evaluieren. So gewährleisten wir, dass die Inhalte auf die Anforderungen und Trends am Arbeitsmarkt abgestimmt sind.
Als Schulungszentrum setzen wir den Auftrag des AMS zur beruflichen Bildung um. Um diese Kooperation zu verstärken, ist ein AMS Kursbetreuungsbüro im SZF angesiedelt. Diese Präsenz erleichtert die Administration und Organisation der Qualifizierungen. So laden die MitarbeiterInnen des AMS Büro zum Informationstag, Bewerbungsgespräch, Eignungstestung sowie zum Ausbildungsbeginn ein. Die TeilnehmerInnen erfahren eine zusätzliche Serviceleistung, da administrative und fördertechnische Angelegenheiten vor Ort vom AMS Büro übernommen werden.

Erfolgsgeschichten

Genau 20 Jahre ist es nun her, dass Herr Dietmar Prem im Schulungszentrum Fohnsdorf seine Ausbildung im Bereich Automatisierungstechnik abgeschlossen hat. Als gelernter Elektroinstallateur musste er nach seiner Lehrzeit seinen Lehrbetrieb verlassen.

Über das Arbeitsmarktservice gelangte Herr Prem in das Schulungszentrum Fohnsdorf. Nach einigen Gesprächen und einem – damals noch notwendigen – Persönlichkeitstest, war ihm die Ausbildung im SZF sicher. Acht Wochen lang Theorie und Praxis in Fluidtechnik und ungefähr ein halbes Jahr SPS beinhalteten seine Höherqualifizierung.

Im April 1998 absolvierte Herr Prem seine Abschlussprüfung, drei Tage darauf wurde ihm die Arbeitszusage von Magna International Inc. erteilt.

„Das Schulungszentrum Fohnsdorf hat mir den Grundstein in meiner beruflichen Karriere gelegt. Der Job bei Magna wäre ohne die Weiterbildung nicht denkbar gewesen!“ so Herr Prem, der nach wie vor bei Magna in Lannach für die Instandhaltung von CNC-Fräsmaschinen im kubischen Segment tätig ist.

Im Zuge des Gesprächs merkte man, dass Herr Prem sich sehr gerne und vor allem positiv an die Zeit in unserer Bildungsstätte zurückerinnert. In diesem Sinne wünschen wir Ihnen auch eine ebenso positive und erfolgreiche Zukunft!

Dietmar Prem, April 2018

Der ÖSV-Skicrosser Robert Winkler ist nicht nur sportlich spitze unterwegs, sondern auch beruflich lässt er nichts anbrennen. Bereits 2015 absolvierte der junge Mürztaler die Prüfung für den Einstieg im Bereich „Holz- und Bautechnik“. Mittlerweile wird die Ausbildung zum Tischler im Schulungszentrum Fohnsdorf zwar nicht mehr angeboten, trotzdem durften die damals insgesamt acht TeilnehmerInnen ihre Ausbildung ohne Komplikationen abschließen.

Im Mai 2015 wurde es also auch für Herrn Winkler ernst. Nach einem positiven Bewerbungsgespräch stand der Ausbildung zum Tischler während seiner sportlichen Karriere nichts mehr im Wege. Vorstellen kann man sich das nun folgendermaßen: Im Sommer besuchte Herr Winkler wie gewöhnlich den „Tischler-Unterricht“. Neben theoretischen Wissen wurde auch in der hauseigenen Tischlerei die notwendige Praxis vermittelt. Hingegen dazu, stand im Winter die Freestyle-Sportart Skicross am Programm.

Wir, als innovative Bildungsstätte, sahen diesen außergewöhnlichen Weg, eine Ausbildung zu absolvieren, nicht als Problem an, sondern eher als Herausforderung. „Man braucht immer zwei, die anpacken!“ so der 26-Jährige. Da Winkler allerdings von Beginn an vor Motivation und Ehrgeiz sprühte, hatten wir keinerlei Bedenken.

Somit konnte der Profisportler trotz Unterbrechungen aufgrund des Leistungssports die Ausbildung mit Auszeichnung abzuschließen. Nun hat der junge Tischler nicht nur einen qualifizierten Beruf, sondern auch die Olympia-Startberechtigung in der Tasche.

Robert Winkler, Juli 2017

Von einer engagierten Textilverkäuferin zur kompetenten Zerspanungstechnikerin in einem renommierten Unternehmen! Schon in jungen Jahren hat sich die Zeltwegerin Karoline Ernst für Technik interessiert. Grund dafür war sicherlich, wie sie selbst sagt, ihr männerdominiertes Umfeld, da sie vorwiegend mit Jungs aufgewachsen ist.

Eigentlich wollte Frau Ernst bereits nach dem Gymnasium eine Schule mit technischen Schwerpunkt besuchen, aber vor allem enge Freundschaften und ihr damaliger Wohnort – Fohnsdorf - waren Argumente für eine Schulbildung in der nahegelegenen HLW. Nach der Fachschule arbeitete Frau Ernst erstmal fünf Jahre als Textilverkäuferin. Unterbezahlung, Teilzeit und wenig bis keine Aufstiegschancen waren eigentlich vorprogrammiert…

Also musste sie handeln: Von jetzt auf gleich vereinbarte sie über das AMS mit einer regionalen Firma ein Praktikum im Bereich Maschinenbau, um herauszufinden, ob diese Branche überhaupt etwas für sie ist. „Die wollten mich dann sogar gleich als Lehrling behalten“, lachte Frau Ernst beim Interview im SZF. Um schnellstmöglich in ihren „Traumberuf“ einsteigen zu können, entschied sich Frau Ernst für eine Ausbildung zur Zerspanungstechnikerin im Schulungszentrum Fohnsdorf. Nach eineinhalb Jahren hatte sie die LAP in der Tasche und – Dank ihrer zahlreichen Bewerbungen, die sie bereits in der Ausbildungszeit ausgeschickt hatte – bekam sie sofort einige Angebote und ging so nahtlos in ein Dienstverhältnis über. Im ersten Jahr nach ihrer Ausbildung konnte sie vor allem das theoretisch Erlernte bei der Firma Neuson Hydrotec in die Praxis umsetzen. Frau Ernst ist überzeugt: „Dieses eine Jahr war für mich äußerst prägend. Ich durfte mich in meiner Arbeit voll und ganz einbringen und hab so auch wieder sehr viel dazulernen können!“

Danach hatte sie - Dank Ehrgeiz, Erfahrung und guter Kenntnisse - die Chance in einer größeren, regionalen Firma zu arbeiten – nämlich in der Voestalpine. Anfangs zwar über eine Leihfirma, doch bereits nach einem weiteren Jahr fand die Übernahme statt. Ein bemerkenswerter Werdegang, welcher allerdings auch mit Schwierigkeiten verbunden war. „Dass du schmutzig wirst, das muss dir egal sein. Neben der körperlichen Arbeit, darfst du auch nicht zimperlich sein! Man muss sich beweisen! Auch die Zusammenarbeit mit hauptsächlich männlichen Kollegen ist zuerst für viele vielleicht eine Herausforderung, aber da wächst man rein!“ so Karoline Ernst.

Karoline Ernst, April 2017

Die Erfolgsgeschichte von Bernhard Sedelmayer begann am Anfang Mai 2013, als er nach Norwegen aufbrach. Job hatte er allerdings noch keinen, dafür aber einen Stadtplan von Oslo, welchen er sich am Flughafen besorgt hatte. Bereits am darauffolgenden Tag begann für Bernhard die Jobsuche. Da er nur eine Woche Zeit und vor allem Geld hatte, um in Oslo zu bleiben, musste er so schnell wie möglich eine Arbeit finden. Zu Fuß - ausgerüstet mit dem Stadtplan - ging’s ins Zentrum von Oslo. Und schau an: Das Glück war an seiner Seite! Gleich zwei Leasingfirmen hatten eine Stelle ausgeschrieben, für die er sich sofort bewarb.

Kleine Info am Rande: Bernhard wusste leider nicht, dass der 17. Mai ein Feiertag ist, nämlich der norwegische Nationalfeiertag. Auch der Montag darauf fiel ins Wasser – Pfingsten! Somit erschwerte sich verständlicherweise die Jobsuche für ihn, da die Firmen keine Möglichkeit zum Antworten hatten. Er verlor wertvolle Zeit! Aber hey, so schnell wirft man doch die Flinte nicht ins Korn, vor allem Bernhard nicht. Er nutze die Zeit sinnvoll und notierte sich weitere Firmen, die er sofort am Dienstag auf Englisch kontaktierte. Mit Erfolg! Bereits am selben Abend erhielt er eine positive Nachricht von einem Unternehmen und somit ging’s am darauffolgenden Vormittag zum Vorstellungsgespräch. Kaum zu glauben, aber schon am Nachmittag wurden Werkzeug und Arbeitskleidung ausgefasst und am Donnerstag – der eigentliche Rückflugtag – war sein erster Arbeitstag.

Anfangs war er als Elektriker bei einer Leihfirma tätig. Mit der Zeit ergab sich allerdings eine Stelle als Aufsichtsperson für Lehrlinge. Dank seiner Fluidtechniker-Ausbildung im Schulungszentrum Fohnsdorf hatte Bernhard bereits Kenntnisse über SPS, Pneumatik und Hydraulik, dass ihm wiederrum zu mehr Verantwortung brachte. Nun konnte er richtig zeigen, was er draufhatte.

Von da an ging es nur mehr bergauf. Im Mai 2016 hat er eine Festanstellung bei Ringnes als Instandhalter erhalten. „Ringnes“ ist die größte Brauerei in Norwegen. Neben Bier wird hier unter anderem das Erfrischungsgetränk „Pepsi“ produziert. Für Bernhard gibt es natürlich noch viel zu lernen. Aber Fleiß wird hoch geschätzt und auch bezahlt!

Neben der Karriere sollte allerdings auch die Familie nicht außer Acht gelassen werden! Ganz im Gegenteil: Bei beruflichen Veränderungen ist es wichtig, sich mit dem unmittelbaren Umfeld genauestens über diese Neuorientierung auszutauschen! Steht die Familie – wie in diesem Fall – hinter der Veränderung, ist die halbe Miete geschafft, denn bereits nach 2 ½ Monate holte Bernhard seine Frau und Kinder ohne Komplikationen nach Norwegen.

Bernhard Sedelmayer, März 2017

Nach einer 29jährigen beruflichen Tätigkeit bei einem internationalen Konzern kam für den 56-jährigen Obersteirer DI Hanno Bertignoll im Vorjahr die Hiobsbotschaft: „Aufgrund von Einsparmaßnahmen wurden viele Mitarbeiter entlassen, betroffen war auch der Marketingbereich, wo ich viele Jahre tätig war“, erzählt der studierte Bergbautechniker. Eine Stiftung sollte helfen, alternative Arbeitsplätze zu finden bzw. auch Qualifizierungen durchzuführen. „Ich bin auf das Schulungszentrum Fohnsdorf gestoßen, um im kompletten EDV-Office Paket sowie in verschiedenen Grafikprogrammen sattelfester zu werden“, so Hanno Bertignoll. Ausgearbeitet wurde ein maßgeschneiderter Schulungsplan, abgestimmt auf zukünftige berufliche Tätigkeiten. Insgesamt dauerte die Ausbildung rund acht Monate. „Ich habe von einer offenen Stelle bei der Firma ATM, einem Anlagenbauer für Metallrecyclingmaschinen in Fohnsdorf, erfahren. Nach einem Anruf hatte ich bereits am nächsten Tag das Vorstellungsgespräch.“ Nach kurzer Zeit kam die Einstellzusage.

Seit Mai 2016 ist DI Hanno Bertignoll engagierter Mitarbeiter bei ATM Recyclingssystems. „Das perfekt zusammengestellte Ausbildungsprogramm im Schulungszentrum Fohnsdorf kann ich jetzt in meinem Beruf umsetzen. Die Betreuung war ausgezeichnet, die Inhalte sind wirtschaftsnah und sofort einsetzbar. Ich kann jedem eine Qualifizierung im SZF empfehlen“, so DI Hanno Bertignoll.

Hanno Bertignoll, Oktober 2016

Nach der Matura war Michael Schimpl aus Rottenmann jahrelang im Bankenbereich tätig, unter anderem auch in den Bereichen EDV und Projektmanagement. Nach unterschiedlichen beruflichen Stationen im IT-Bereich folgte eine längere Arbeitslosigkeit. „In dieser Zeit habe ich vom Schulungszentrum Fohnsdorf erfahren und die SAP-Entwicklerschulung besucht, die am 11. Juni 2010 mit „sehr guten Erfolg“ abgeschlossen habe“, erzählt Michael Schimpl. Zusätzlich absolvierte er gleich im Anschluss die Zertifizierungsprüfung „SAP Certified Development Associate – ABAP“ erfolgreich.

Als der international tätige Betrieb AHT Cooling Systems aus Rottenmann auf der Suche nach einer SAP-Fachkraft war, hat sich Michael Schimpl sofort beworben – und durch seine beste Ausbildung auch sofort den Job bekommen. „Seit Anfang 2012 bin ich SAP-Inhouse Developer, eine verantwortungsvolle Funktion, für die mir die Qualifizierungsmaßnahme im Schulungszentrum Fohnsdorf die beste Grundlage gegeben hat.“

Michael Schimpl, März 2016

"Als stolzer Absolvent der Kochausbildung im SZF darf ich mich mittlerweile als Küchenchef des Haubenrestaurants „Seeblick" im 4 Sterne Hotel Mondi Holiday Grundlsee bezeichnen. Die solide Kochausbildung der Trainerinnen und Trainer gab mir die Möglichkeit mich in den anschließenden Wanderjahren in vielen Top-Betrieben in Salzburg und Kärnten als guter Jungkoch zu behaupten", so Haas.

Auch eine 5-jährige Selbstständigkeit mit insgesamt 2 Gault-Millau Hauben in zwei Betrieben - Restaurant zum Lebzelter und Stefan Haas Restaurant am Golfplatz, beide in Bad Aussee - darf er in seinem Lebenslauf nun vermerken.

"Ich habe sehr viel Fachliches aus der praxisnahen Ausbildung mitgenommen und zusammen mit meiner Begeisterung für gute Küche diente mir das SZF als hervorragendes Karrieresprungbrett."

Stefan Haas, Jänner 2016

Claudia Purkarthofer ist gelernte Friseurin- und Perückenmacherin. Durch Tätigkeiten in der Leiterplattenfertigung konnte sie erste Erfahrungen im technischen Bereich sammeln. Nach der Karenz war Frau Purkarthofer im Verkauf und Logistik tätig, wobei sie aus Einsparungs-Gründen leider ihren Arbeitsplatz verlor.

Eine berufliche Neuorientierung war die Folge und wurde gleichzeitig der Grundstein für ihre Ausbildung zur Mechatronikerin am Standort Fürstenfeld, die sie im März 2016 abschließen wird. Die Ausbildung sei insgesamt sehr qualitätsvoll gewesen und "richtig mitgerissen" habe sie der Elektronikbereich. Durch engagierte Bewerbungsaktivitäten gelang es ihr - noch vor Beendigung der Ausbildung - eine Einstellzusage bei ihrem Praktikums-Betrieb –zu erhalten: Während des Praktikums bei der SCHALLER Messtechnik GmbH in St. Ruprecht an der Raab – einem Spezialisten für Luft- und Materialfeuchtemessgeräte - konnte Frau Purkarthofer ihr theoretisch erlangtes Wissen in der Praxis anwenden und vertiefen.

Aufgrund ihrer hervorragenden Leistungen im Praktikum lag es für die Schaller Messtechnik auf der Hand, Claudia Purkarthofer weiter zu verpflichten. Seit September 2015 unterstützt sie nun – geringfügig – den Bereich Fertigung während ihrer Ausbildung.
Die vielfältigen Aufgaben reichen von Bestücken von Leiterplatten, Löten von Anschlüssen bis hin zum Kalibrieren der einzelnen Geräte.
An ihrem neuen Job schätzt sie vor allem die KollegInnen, aber auch die vielfältigen Entwicklungsmöglichkeiten und Tätigkeitsbereiche, die jetzt vor ihr liegen.

Ihre Bilanz nach der Zeit im Schulungszentrum Standort Fürstenfeld: ]"Ich finde es super, dass es diese Institution gibt, und dass auf diesem Weg so gute Ausbildungen finanziert werden, die letztlich den Wiedereinstieg in die Arbeitswelt ermöglichen!“

Claudia Purkarthofer, Jänner 2016

Im Jänner 2014 startete Nataliya Holyeva eine Ausbildung im Kompetenzbereich Tourismus im Schulungszentrum Fohnsdorf. „Es war ein tolles Gefühl wieder im Haus zu sein“, erzählt Holyeva. „Ich war bei Frau Astrid Schäffer im Unterricht und ich muss zugeben, dass ich von dieser Frau sehr viel gelernt habe!“. Eine bessere Ausbildnerin könne man sich eigentlich gar nicht wünschen. „Sie gibt zwar immer Vollgas aber genau so geht es auch in der realen Arbeitswelt zu. Und dafür bin ich ihr und dem ganzen Ausbildungsteam sehr dankbar!
Wenn ich die Zeit zurück drehen könnte, würde ich genau dasselbe wieder tun“, so Holyeva. Die Ausbildung ist in Module aufgeteilt. Auch dass alle Bereiche mit sofortiger Praxis verbunden waren, war sehr von Vorteil, denn so konnte man bereits Einsicht in die alltägliche Arbeit bekommen. „Alle Trainerinnen und Trainer waren sehr hilfsbereit, kompetent und man hatte ein angenehmes Umfeld um arbeiten bzw. lernen zu können. Man lernt sehr viele verschiedene Menschen aus allen Ausbildungsbereichen kennen und freundet sich mit diesen natürlich mit der Zeit an. Somit war das SZF für mich wie eine kleine Familie, die man von Montag bis Freitag um sich hatte.“

Das Schulungszentrum Fohnsdorf bietet auch sehr viele weitere Möglichkeiten an, um sich selbst weiter zu entwickeln. „Diese Chance habe ich genutzt und habe den anderen Ausbildungsteilnehmern in meiner Freizeit Russischunterricht gegeben. Diejenigen, die am Ende ein Zertifikat ausgestellt bekommen haben, waren sehr zufrieden und nehmen immer noch Privatunterricht bei mir“, erklärt Nataliya Holyeva.

Nach ihrer Ausbildung hat sie sofort eine Stelle als Rezeptionistin im Grandhotel Panhans bekommen. Die Hauseigentümer des Hotels sind, so wie auch Holyeva, gebürtig aus der Ukraine, somit hatte sie einen Heimvorteil. „Ich habe meine Chance im Schulungszentrum Fohnsdorf ergriffen, die mir eine weitere Tür in der Tourismuswelt eröffnet hat“, so Holyeva abschließend.

Nataliya Holyeva, November 2015

Gerlinde Wöhry aus St. Georgen ob Judenburg hat ursprünglich eine Tischlerlehre absolviert und war danach einige Jahre in Tischlereien im In- und Ausland tätig. Nach weiteren fünf Jahren als Bautischlerin bei Griffner Haus wurde ihr bewusst, dass sich beruflich was ändern muss.

„Nach intensiver Information hatte ich die Ausbildung zum CAD Technikerin in SZF ins Auge gefasst. Ich gehöre noch zur Generation die nicht mit Computer und Handy aufgewachsen ist. Mit 26 Jahren schaltete ich das erste Mal einen Computer ein, bereitete mich zuhause schon etwas vor und begann im Jahr 1998 die Ausbildung im SZF“, erzählt Gerlinde Wöhry.

In Anschluss besuchte sie noch einige Module wie MS Word, Excel und Betriebssystem. Diese Ausbildung im SZF und die Berufspraxis als Tischlerin bedeutete einen beruflichen Neubeginn. „Die Firma Haas Fertigbau in Großwilfersdorf gab mir dann die Chance mein Können zu beweisen und schon bald stellte sich heraus, dass diese Kombination von Theorie und Praxis hervorragend war“, so Wöhry. Nach zwei Jahren wechselte sie zur Firma Zenker Hausbau, wo auch der Grundstein zur jetzigen Tätigkeit gelegt wurde. „Die Ausbildung in Schulungszentrum Fohnsdorf ermöglichte mir einen beruflichen Neustart, um auch ohne Höhere Schule einige ganz anspruchsvolle und interessante Tätigkeiten auszuüben“, sagt Gerlinde Wöhry.

Derzeit ist sie in einem Ingenieurbüro für Bauphysik beschäftigt. Sie arbeitet mit Architekten, Bauträgern und Baumeistern zusammen. „Wichtig ist nur, wie man seine Arbeit macht, woher das Wissen stammt, ist jeden egal. Ich baue und zeichne nicht mehr, sondern kontrolliere und prüfe nur mehr. Den Grundstein dazu hat meine Ausbildung im Schulungszentrum Fohnsdorf gelegt.“

Gerlinde Wöhry

Auch auf dem Weg in die Selbstständigkeit ist die richtige Qualifikation ganz besonders wichtig. Dies zeigt auch die Fohnsdorferin Silvia Mitterbacher, seit Anfang Jänner stolze Mitbesitzerin eines exquisiten Feinkostgeschäfts in Judenburg. Nach einer jahrzehntelangen Tätigkeit in leitender Funktion bei einer Drogeriekette kam im vergangenen Jahr das plötzliche Aus: „Durch den Konkurs der Firma war ich plötzlich arbeitslos und musste mich neu orientieren“, erzählt Silvia Mitterbacher. Durch Zufall erfuhr sie, dass der Inhaber eines Feinkostgeschäftes in Pension geht und eine Beteiligung gesucht wird. „Ich war sofort Feuer und Flamme, was fehlte, waren allerdings noch fachspezifische Qualifikationen“, so Mitterbacher.

Über das Arbeitsmarktservice kam Silvia Mitterbacher in das Schulungszentrum Fohnsdorf, wo eine individuelle abgestimmte und maßgeschneiderte Schulung erstellt wurde. Darunter etwa die Ausbildung zur Weinfachkraft oder auch eine spezielle Ausbildung im EDV-Bereich, um Einladungen und Plakate zu gestalten.

„Das war die richtige Grundlage für meinen Weg in die Selbständigkeit und eine tolle Ausbildung im SZF. Jetzt kann ich jeden Kunden bestens beraten“, so Silvia Mitterbacher, die seit 1. Jänner 2015 den Feinkostladen gemeinsam mit einem Geschäftspartner in Judenburg führt.

Silvia Mitterbacher

Im Schulungszentrum Fohnsdorf setzt man seit einigen Jahren bereits auf Qualifizierungsmaßnahmen im Bereich der alternativen Energieformen. So wird unter anderem auch im Kompetenzbereich Elektrotechnik ein Schwerpunkt „Erneuerbare Energien“ angeboten, den im vergangenen Jahr die ersten TeilnehmerInnen erfolgreich absolviert haben.

Einer dieser Spezialisten ist der Grazer Stephan Karelly, der sehr positiv auf seine Zeit im Schulungszentrum Fohnsdorf zurückblickt. „Mir hat die Ausbildung viel gebracht, es waren super Trainer und auch der gemeinsame Aufbau der Photovoltaikanlage auf dem Dach des SZF war sehr spannend“, erzählt Stephan Karelly.

Durch Zufall ist Karelly nach erfolgreichen Abschluss seiner Ausbildung auf das Judenburger Unternehmen HBT Energietechnik GmbH von Mag. Heinz Bartelmuss aufmerksam geworden, wo er nach seiner Bewerbung seit mittlerweile acht Monaten tätig ist. Die Firma HBT hat sich auf die Ideenfindung und Produktentwicklung im Bereich alternativer Energie spezialisiert, befasst sich mit nach Maß geschneiderten Lösungen für den Einsatz wirkungsvoller, sicherer Photovoltaikanlagen, ist im ÖVE bei der Entwicklung neuer Normen im Bereich Photovoltaik tätig und vor allem durch die so genannte CUBOX® bereits weltbekannt.

„Die patentierte CUBOX® ist ein Kiosk, der als autarkes Solarsystem mit Photovoltaikmodulen am Dach und an den Klappen betrieben wird und individuell ausgestattet werden kann“, erzählt Stephan Karelly. Produziert wird in Fohnsdorf, verkauft und aufgestellt werden die Kioske weltweit. Karelly betreut als Projektleiter diese Innovation und wird künftig auch die Aufstellung vor Ort überwachen – unter anderem auch auf den Malediven, in Frankreich, Italien oder Dubai.

„Die Ausbildung im SZF hat mir sehr geholfen, meinen Traumjob zu finden“, sagt Stefan Karelly. Zufrieden zeigt sich auch HBT-Geschäftsführer DI Helmut Kurcz mit seinem neuen Mitarbeiter: „Das Wissen und Können, das im SZF erlernt worden ist, setzen wir voraus – passen muss allerdings auch die Einstellung zum Job - wie bei Stephan Karelly“, so der Photovoltaik-Profi.

Stephan Karelly

Dass eine qualifizierte Ausbildung im Schulungszentrum Fohnsdorf die Grundlage für einen Job im Management sein kann, beweist die Zeltwegerin Kathrin Kandler – dieser Tage startete sie ihre neue Karriere als Geschäftsführerin.

„Ich habe in der Gastronomie gelernt, war dann einige Zeit im Ausland tätig und wollte danach als Mutter unbedingt wieder in der Region Fuß fassen“, erzählt die Zeltwegerin Kathrin Kandler. Nach verschiedenen Bewerbungen gab es im vergangenen Jahr eine Einstellzusage eines renommierten Sportartikelfachhändlers, wenn spezifische Qualifikationen erfüllt werden.

„Im Schulungszentrum Fohnsdorf wurde im Ausbildungsbereich Office eine individuelle Qualifizierungsmaßnahme für mich zusammengestellt, die ich in einer Teilzeitausbildung absolvieren konnte“, erzählt Kathrin Kandler weiter.

Und obwohl anfangs keinerlei EDV-Kenntnisse vorhanden waren, gab es von allen Seiten Unterstützung. „Alle haben mir Mut zugesprochen, auch wenn der Lernstoff komplizierter war oder ich mich länger um mein Kind kümmern musste und nicht immer dabei sein konnte – ich wurde immer motiviert und unterstützt“, bestätigt die junge Mutter. „Im SZF wird man nicht als Looser gesehen, nur weil man arbeitsuchend ist, vielmehr wurde ich motiviert für einen Neustart.“

Nach der qualifizierten Büro- und EDV-Ausbildung wurde auch der Staplerschein absolviert, der ihr heute auch als Unterstützung für ihre Mitarbeiter sehr wichtig ist. Kathrin Kandler: „Ich habe heuer am 12. Mai zu Mittag die Zertifikate bekommen, am Nachmittag habe ich bereits meinen neuen Beruf angetreten“. Seit dieser Zeit ist Kandler als Mitarbeiterin beim Sportartikelhändler Sports Direct in Judenburg tätig, dieser Tage wurde sie zur Geschäftsführerin bestellt. „Eine Funktion, die ich ohne SZF-Ausbildung nicht erreicht hätte“, bestätigt Kathrin Kandler.

Kathrin Kandler