SZF bewegt AMS Schulungen

Ein gelungener Einstieg unserer AbsolventInnen in den Arbeitsmarkt ist oberstes Ziel und ein wesentlicher Erfolgsfaktor der Qualifizierung. Wir setzen unseren Erfolg mit dem Erfolg unserer AbsolventInnen gleich, sich in der Wirtschaft als Fachkraft zu bewähren. Um diesen Prozess zu unterstützen, führen wir Qualifizierungen durch, die in der Wirtschaft gefragt sind. Neben der Qualifizierung haben wir das Begleitangebot „Beratung-Begleitung-Outplacement“ entwickelt. Damit bekennen wir uns zur Gleichwertigkeit von Qualifizierung und Vermittlungsunterstützung als zwei ineinander verschränkte Säulen und Teil unseres AMS Auftrags zur beruflichen Bildung.

Ansprechperson

Klaus Schlaffer

Klaus Schlaffer

AMS Kursbetreuungsbüro im SZF
Arbeitsmarktservice
Ing. Hannes Reiter

Ing. Hannes Reiter

Bereichsleiter
Beratung/Begleitung/Outplacement

INFOMATERIAL


Schwerpunkte

Wir managen gemeinsam mit Ihnen als AMS BeraterInnen den Rekrutierungsprozess. Damit AMS KundInnen zu SZF TeilnehmerInnen werden, gibt es einen Auswahlprozess, der aus einem Informationstag, einem Bewerbungsgespräch und - wenn notwendig - einer Eignungstestung besteht.

Unser Hauptaugenmerk beim Informationstag liegt auf einer präzisen, kompakten Information und Beratung für potentielle TeilnehmerInnen. Sie sollen sich in der Landschaft des SZF Bildungsangebotes orientieren und Klarheit bekommen, welche Qualifizierung im SZF für sie geeignet ist und wie sie diese am Arbeitsmarkt verwerten können. Ziel des Informationstages ist es, Ihnen als AMS BeraterIn gemeinsam mit Ihren KundInnen eine Grundlage für die nächsten Schritte im Betreuungsplan zu verschaffen. Anmeldung über die TAS Nummer 19 613. In einem nächsten Schritt führen wir Bewerbungsgespräche durch, in denen wir einerseits die Qualifizierungs- und andererseits die Vermittlungsfähigkeit feststellen. Wenn sich aus der bisherigen Berufsbiografie oder den Abschlüssen eine fachliche Eignung nicht ablesen lässt, dann werden die InteressentInnen nochmals zu einer Eignungstestung, die sich an den Standardtests orientiert, eingeladen. Anmeldung über die TAS Nummer 23 163V1.
Wenn ein Förderbedarf erkannt wird, den das SZF nicht abdecken kann, werden entsprechende externe Maßnahmen empfohlen.
Entsprechend unserem Ziel stellen wir die selbstständige und eigenverantwortliche Arbeitssuche der TeilnehmerInnen bereits während der Qualifizierung in den Vordergrund. Unsere TrainerInnen unterstützen die TeilnehmerInnen in all ihren Bewerbungsaktivitäten. Dabei legen sie besonderen Wert, dass die TeilnehmerInnen durch individuelle Bewerbungsstrategien und Entwicklung ihrer persönlichen Marke am Arbeitsmarkt überzeugen. Um das zu erreichen, wählen die TeilnehmerInnen aus einem Set an Themen wie Bewerbungsmanagement, Assessment-Center Trainings, Erstellen eines Berufsprofils, Selbstpräsentation, Feedback sowie individuelle Begleitung durch Einzelcoaching.

Als erstes Schulungszentrum in Österreich arbeiten wir mit „Tutoring“, als eine neue individuelle Beratung und Begleitung in den technischen Langzeitausbildungen. Dadurch können wir früh feststellen, welche fachliche und persönliche Förderung TeilnehmerInnen über die laufenden Angebote hinaus benötigen.
Wir qualifizieren in den fünf Kompetenzbereichen Metalltechnik, Elektrotechnik, Holz- und Bautechnik, Tourismus und Office. Innerhalb dieser Kompetenzbereiche ist die Qualifizierung für Fachkräfte mit Lehrabschluss, Fachkräfte mit Spezialisierung und qualifizierte Hilfskräfte untergliedert. Weitere Themen wie Logistik, Sprachen und EDV fließen je nach Qualifizierungsziel ein. Lagerfachkraft, Sprachen oder EDV-Anwendung werden auch als in sich abgeschlossene Qualifizierungen angeboten.
Nähere Informationen können Sie aus unserem Qualifizierungskonfigurator entnehmen.
Wir reden mit Unternehmen. Dazu pflegen unsere FirmenkontakterInnen Gespräche mit den Verantwortlichen im Unternehmen, um unsere TeilnehmerInnen sowie das Angebot zu präsentieren. Mit den Unternehmen werden Fragen zur Personalauswahl sowie zur individuellen Qualifizierung behandelt und stellen somit die Weichen für eine künftige Arbeitsaufnahme.

Zusätzlich bieten wir Unternehmen die Möglichkeit bei Jobmessen und Firmenpräsentationen ihr offenes Stellenangebot darzulegen und mit Interessierten ins Gespräch zu kommen. Um zukünftige MitarbeiterInnen zu rekrutieren, besteht zudem die Möglichkeit, TeilnehmerInnen bis zu 2 Wochen über ein Praktikum kennenzulernen.

Durch professionelles Beziehungsmanagement bauen wir eine dauerhafte und gewinnbringende Partnerschaft mit Unternehmen auf. Dies ermöglicht uns wirtschaftliche Umwelten zu analysieren und die angebotenen Module und Qualifizierungen daraufhin zu evaluieren. So gewährleisten wir, dass die Inhalte auf die Anforderungen und Trends am Arbeitsmarkt abgestimmt sind.
Als Schulungszentrum setzen wir den Auftrag des AMS zur beruflichen Bildung um. Um diese Kooperation zu verstärken, ist ein AMS Kursbetreuungsbüro im SZF angesiedelt. Diese Präsenz erleichtert die Administration und Organisation der Qualifizierungen. So laden die MitarbeiterInnen des AMS Büro zum Informationstag, Bewerbungsgespräch, Eignungstestung sowie zum Ausbildungsbeginn ein. Die TeilnehmerInnen erfahren eine zusätzliche Serviceleistung, da administrative und fördertechnische Angelegenheiten vor Ort vom AMS Büro übernommen werden.

Erfolgsgeschichten

Nach einer 29jährigen beruflichen Tätigkeit bei einem internationalen Konzern kam für den 56-jährigen Obersteirer DI Hanno Bertignoll im Vorjahr die Hiobsbotschaft: „Aufgrund von Einsparmaßnahmen wurden viele Mitarbeiter entlassen, betroffen war auch der Marketingbereich, wo ich viele Jahre tätig war“, erzählt der studierte Bergbautechniker. Eine Stiftung sollte helfen, alternative Arbeitsplätze zu finden bzw. auch Qualifizierungen durchzuführen. „Ich bin auf das Schulungszentrum Fohnsdorf gestoßen, um im kompletten EDV-Office Paket sowie in verschiedenen Grafikprogrammen sattelfester zu werden“, so Hanno Bertignoll. Ausgearbeitet wurde ein maßgeschneiderter Schulungsplan, abgestimmt auf zukünftige berufliche Tätigkeiten. Insgesamt dauerte die Ausbildung rund acht Monate. „Ich habe von einer offenen Stelle bei der Firma ATM, einem Anlagenbauer für Metallrecyclingmaschinen in Fohnsdorf, erfahren. Nach einem Anruf hatte ich bereits am nächsten Tag das Vorstellungsgespräch.“ Nach kurzer Zeit kam die Einstellzusage, seit Mai 2016 ist DI Hanno Bertignoll engagierter Mitarbeiter bei ATM Recyclingssystems. „Das perfekt zusammengestellte Ausbildungsprogramm im Schulungszentrum Fohnsdorf kann ich jetzt in meinem Beruf umsetzen. Die Betreuung war ausgezeichnet, die Inhalte sind wirtschaftsnah und sofort einsetzbar. Ich kann jedem eine Qualifizierung im SZF empfehlen“, so DI Hanno Bertignoll.

Eine Erfolgsgeschichte im Oktober 2016
Michael Schimpl ist stolz auf seinen beruflichen Erfolg

Nach der Matura war Michael Schimpl aus Rottenmann jahrelang im Bankenbereich tätig, unter anderem auch in den Bereichen EDV und Projektmanagement. Nach unterschiedlichen beruflichen Stationen im IT-Bereich folgte eine längere Arbeitslosigkeit. „In dieser Zeit habe ich vom Schulungszentrum Fohnsdorf erfahren und die SAP-Entwicklerschulung besucht, die am 11. Juni 2010 mit „sehr guten Erfolg“ abgeschlossen habe“, erzählt Michael Schimpl. Zusätzlich absolvierte er gleich im Anschluss die Zertifizierungsprüfung „SAP Certified Development Associate – ABAP“ erfolgreich.
Als der international tätige Betrieb AHT Cooling Systems aus Rottenmann auf der Suche nach einer SAP-Fachkraft war, hat sich Michael Schimpl sofort beworben – und durch seine beste Ausbildung auch sofort den Job bekommen. „Seit Anfang 2012 bin ich SAP-Inhouse Developer, eine verantwortungsvolle Funktion, für die mir die Qualifizierungsmaßnahme im Schulungszentrum Fohnsdorf die beste Grundlage gegeben hat.“ Und weil Lernen nie aufhören sollte, studiert Michael Schimpl seit kurzem auch Wirtschaftsinformatik neben seinem Beruf.

Eine Erfolgsgeschichte im März 2016
"Als stolzer Absolvent der Kochausbildung im SZF darf ich mich mittlerweile als Küchenchef des Haubenrestaurants „Seeblick" im 4 Sterne Hotel Mondi Holiday Grundlsee bezeichnen.
Die solide Kochausbildung der Trainerinnen und Trainer gab mir die Möglichkeit mich in den anschließenden Wanderjahren in vielen Top-Betrieben in Salzburg und Kärnten als guter Jungkoch zu behaupten", so Haas.

Auch eine 5-jährige Selbstständigkeit mit insgesamt 2 Gault-Millau Hauben in zwei Betrieben - Restaurant zum Lebzelter und Stefan Haas Restaurant am Golfplatz, beide in Bad Aussee - darf er in seinem Lebenslauf nun vermerken.

"Ich habe sehr viel Fachliches aus der praxisnahen Ausbildung mitgenommen und zusammen mit meiner Begeisterung für gute Küche diente mir das SZF als hervorragendes Karrieresprungbrett."

Wir wünschen dir, lieber Stefan, alles Gute für deinen weiteren Weg!

Eine Erfolgsgeschichte im Jänner 2016
Claudia Purkarthofer ist gelernte Friseurin- und Perückenmacherin. Durch Tätigkeiten in der Leiterplattenfertigung konnte sie erste Erfahrungen im technischen Bereich sammeln. Nach der Karenz war Frau Purkarthofer im Verkauf und Logistik tätig, wobei sie aus Einsparungs-Gründen leider ihren Arbeitsplatz verlor.

Eine berufliche Neuorientierung war die Folge und wurde gleichzeitig der Grundstein für ihre Ausbildung zur Mechatronikerin am Standort Fürstenfeld, die sie im März 2016 abschließen wird. Die Ausbildung sei insgesamt sehr qualitätsvoll gewesen und "richtig mitgerissen" habe sie der Elektronikbereich. Durch engagierte Bewerbungsaktivitäten gelang es ihr - noch vor Beendigung der Ausbildung - eine Einstellzusage bei ihrem Praktikums-Betrieb –zu erhalten:
Während des Praktikums bei der SCHALLER Messtechnik GmbH in St. Ruprecht an der Raab – einem Spezialisten für Luft- und Materialfeuchtemessgeräte konnte Frau Purkarthofer ihr theoretisch erlangtes Wissen in der Praxis anwenden und vertiefen.

Aufgrund ihrer hervorragenden Leistungen im Praktikum lag es für die Schaller Messtechnik auf der Hand, Claudia Purkarthofer weiter zu verpflichten. Seit September 2015 unterstützt sie nun – geringfügig – den Bereich Fertigung während ihrer Ausbildung.
Die vielfältigen Aufgaben reichen von Bestücken von Leiterplatten, Löten von Anschlüssen bis hin zum Kalibrieren der einzelnen Geräte.
An ihrem neuen Job schätzt sie vor allem die KollegInnen, aber auch die vielfältigen Entwicklungsmöglichkeiten und Tätigkeitsbereiche, die jetzt vor ihr liegen.
Ihre Bilanz nach der Zeit im Schulungszentrum Standort Fürstenfeld: "Ich finde es super, dass es diese Institution gibt, und dass auf diesem Weg so gute Ausbildungen finanziert werden, die letztlich den Wiedereinstieg in die Arbeitswelt ermöglichen!“

Eine Erfolgsgeschichte im Jänner 2016
Im Jänner 2014 startete Nataliya Holyeva eine Ausbildung im Kompetenzbereich Tourismus im Schulungszentrum Fohnsdorf. „Es war ein tolles Gefühl wieder im Haus zu sein“, erzählt Holyeva. „Ich war bei Frau Astrid Schäffer im Unterricht und ich muss zugeben, dass ich von dieser Frau sehr viel gelernt habe!“. Eine bessere Ausbildnerin könne man sich eigentlich gar nicht wünschen. „Sie gibt zwar immer Vollgas aber genau so geht es auch in der realen Arbeitswelt zu. Und dafür bin ich ihr und dem ganzen Ausbildungsteam sehr dankbar!
Wenn ich die Zeit zurück drehen könnte, würde ich genau dasselbe wieder tun“, so Holyeva. Die Ausbildung ist in Module aufgeteilt. Auch dass alle Bereiche mit sofortiger Praxis verbunden waren, war sehr von Vorteil, denn so konnte man bereits Einsicht in die alltägliche Arbeit bekommen. „Alle Trainerinnen und Trainer waren sehr hilfsbereit, kompetent und man hatte ein angenehmes Umfeld um arbeiten bzw. lernen zu können. Man lernt sehr viele verschiedene Menschen aus allen Ausbildungsbereichen kennen und freundet sich mit diesen natürlich mit der Zeit an. Somit war das SZF für mich wie eine kleine Familie, die man von Montag bis Freitag um sich hatte.“

Das Schulungszentrum Fohnsdorf bietet auch sehr viele weitere Möglichkeiten an, um sich selbst weiter zu entwickeln. „Diese Chance habe ich genutzt und habe den anderen Ausbildungsteilnehmern in meiner Freizeit Russischunterricht gegeben. Diejenigen, die am Ende ein Zertifikat ausgestellt bekommen haben, waren sehr zufrieden und nehmen immer noch Privatunterricht bei mir“, erklärt Nataliya Holyeva.

Nach ihrer Ausbildung hat sie sofort eine Stelle als Rezeptionistin im Grandhotel Panhans bekommen. Die Hauseigentümer des Hotels sind, so wie auch Holyeva, gebürtig aus der Ukraine, somit hatte sie einen Heimvorteil. „Ich habe meine Chance im Schulungszentrum Fohnsdorf ergriffen, die mir eine weitere Tür in der Tourismuswelt eröffnet hat“, so Holyeva abschließend.

Wir wünschen Frau Holyeva auf ihrem weiteren Lebensweg alles Gute!

Eine Erfolgsgeschichte im November 2015
Gerlinde Wöhry aus St. Georgen ob Judenburg hat ursprünglich eine Tischlerlehre absolviert und war danach einige Jahre in Tischlereien im In- und Ausland tätig. Nach weiteren fünf Jahren als Bautischlerin bei Griffner Haus wurde ihr bewusst, dass sich beruflich was ändern muss.
„Nach intensiver Information hatte ich die Ausbildung zum CAD Technikerin in SZF ins Auge gefasst. Ich gehöre noch zur Generation die nicht mit Computer und Handy aufgewachsen ist. Mit 26 Jahren schaltete ich das erste Mal einen Computer ein, bereitete mich zuhause schon etwas vor und begann im Jahr 1998 die Ausbildung im SZF“, erzählt Gerlinde Wöhry.

In Anschluss besuchte sie noch einige Module wie MS Word, Excel und Betriebssystem. Diese Ausbildung im SZF und die Berufspraxis als Tischlerin bedeutete einen beruflichen Neubeginn.
„Die Firma Haas Fertigbau in Großwilfersdorf gab mir dann die Chance mein Können zu beweisen und schon bald stellte sich heraus, dass diese Kombination von Theorie und Praxis hervorragend war“, so Wöhry. Nach zwei Jahren wechselte sie zur Firma Zenker Hausbau, wo auch der Grundstein zur jetzigen Tätigkeit gelegt wurde. „Die Ausbildung in Schulungszentrum Fohnsdorf ermöglichte mir einen beruflichen Neustart, um auch ohne Höhere Schule einige ganz anspruchsvolle und interessante Tätigkeiten auszuüben“, sagt Gerlinde Wöhry.
Derzeit ist sie in einem Ingenieurbüro für Bauphysik beschäftigt. Sie arbeitet mit Architekten, Bauträgern und Baumeistern zusammen. „Wichtig ist nur, wie man seine Arbeit macht, woher das Wissen stammt, ist jeden egal. Ich baue und zeichne nicht mehr, sondern kontrolliere und prüfe nur mehr. Den Grundstein dazu hat meine Ausbildung im Schulungszentrum Fohnsdorf gelegt.“
Auch auf dem Weg in die Selbstständigkeit ist die richtige Qualifikation ganz besonders wichtig. Dies zeigt auch die Fohnsdorferin Silvia Mitterbacher, seit Anfang Jänner stolze Mitbesitzerin eines exquisiten Feinkostgeschäfts in Judenburg. Nach einer jahrzehntelangen Tätigkeit in leitender Funktion bei einer Drogeriekette kam im vergangenen Jahr das plötzliche Aus: „Durch den Konkurs der Firma war ich plötzlich arbeitslos und musste mich neu orientieren“, erzählt Silvia Mitterbacher. Durch Zufall erfuhr sie, dass der Inhaber eines Feinkostgeschäftes in Pension geht und eine Beteiligung gesucht wird. „Ich war sofort Feuer und Flamme, was fehlte, waren allerdings noch fachspezifische Qualifikationen“, so Mitterbacher. Über das Arbeitsmarktservice kam Silvia Mitterbacher in das Schulungszentrum Fohnsdorf, wo eine individuelle abgestimmte und maßgeschneiderte Schulung erstellt wurde. Darunter etwa die Ausbildung zur Weinfachkraft oder auch eine spezielle Ausbildung im EDV-Bereich, um Einladungen und Plakate zu gestalten. „Das war die richtige Grundlage für meinen Weg in die Selbständigkeit und eine tolle Ausbildung im SZF. Jetzt kann ich jeden Kunden bestens beraten“, so Silvia Mitterbacher, die seit 1. Jänner 2015 den Feinkostladen gemeinsam mit einem Geschäftspartner in Judenburg führt.
Im Schulungszentrum Fohnsdorf setzt man seit einigen Jahren bereits auf Qualifizierungsmaßnahmen im Bereich der alternativen Energieformen. So wird unter anderem auch im Kompetenzbereich Elektrotechnik ein Schwerpunkt „Erneuerbare Energien“ angeboten, den im vergangenen Jahr die ersten TeilnehmerInnen erfolgreich absolviert haben. Einer dieser Spezialisten ist der Grazer Stephan Karelly, der sehr positiv auf seine Zeit im Schulungszentrum Fohnsdorf zurückblickt. „Mir hat die Ausbildung viel gebracht, es waren super Trainer und auch der gemeinsame Aufbau der Photovoltaikanlage auf dem Dach des SZF war sehr spannend“, erzählt Stephan Karelly. Durch Zufall ist Karelly nach erfolgreichen Abschluss seiner Ausbildung auf das Judenburger Unternehmen HBT Energietechnik GmbH von Mag. Heinz Bartelmuss aufmerksam geworden, wo er nach seiner Bewerbung seit mittlerweile acht Monaten tätig ist. Die Firma HBT hat sich auf die Ideenfindung und Produktentwicklung im Bereich alternativer Energie spezialisiert, befasst sich mit nach Maß geschneiderten Lösungen für den Einsatz wirkungsvoller, sicherer Photovoltaikanlagen, ist im ÖVE bei der Entwicklung neuer Normen im Bereich Photovoltaik tätig und vor allem durch die so genannte CUBOX® bereits weltbekannt. „Die patentierte CUBOX® ist ein Kiosk, der als autarkes Solarsystem mit Photovoltaikmodulen am Dach und an den Klappen betrieben wird und individuell ausgestattet werden kann“, erzählt Stephan Karelly. Produziert wird in Fohnsdorf, verkauft und aufgestellt werden die Kioske weltweit. Karelly betreut als Projektleiter diese Innovation und wird künftig auch die Aufstellung vor Ort überwachen – unter anderem auch auf den Malediven, in Frankreich, Italien oder Dubai. „Die Ausbildung im SZF hat mir sehr geholfen, meinen Traumjob zu finden“, sagt Stefan Karelly. Zufrieden zeigt sich auch HBT-Geschäftsführer DI Helmut Kurcz mit seinem neuen Mitarbeiter: „Das Wissen und Können, das im SZF erlernt worden ist, setzen wir voraus – passen muss allerdings auch die Einstellung zum Job - wie bei Stephan Karelly“, so der Photovoltaik-Profi.
Dass eine qualifizierte Ausbildung im Schulungszentrum Fohnsdorf die Grundlage für einen Job im Management sein kann, beweist die Zeltwegerin Kathrin Kandler – dieser Tage startete sie ihre neue Karriere als Geschäftsführerin.
„Ich habe in der Gastronomie gelernt, war dann einige Zeit im Ausland tätig und wollte danach als Mutter unbedingt wieder in der Region Fuß fassen“, erzählt die Zeltwegerin Kathrin Kandler. Nach verschiedenen Bewerbungen gab es im vergangenen Jahr eine Einstellzusage eines renommierten Sportartikelfachhändlers, wenn spezifische Qualifikationen erfüllt werden. „Im Schulungszentrum Fohnsdorf wurde im Ausbildungsbereich Office eine individuelle Qualifizierungsmaßnahme für mich zusammengestellt, die ich in einer Teilzeitausbildung absolvieren konnte“, erzählt Kathrin Kandler weiter. Und obwohl anfangs keinerlei EDV-Kenntnisse vorhanden waren, gab es von allen Seiten Unterstützung. „Alle haben mir Mut zugesprochen, auch wenn der Lernstoff komplizierter war oder ich mich länger um mein Kind kümmern musste und nicht immer dabei sein konnte – ich wurde immer motiviert und unterstützt“, bestätigt die junge Mutter. „Im SZF wird man nicht als Looser gesehen, nur weil man arbeitsuchend ist, vielmehr wurde ich motiviert für einen Neustart.“
Nach der qualifizierten Büro- und EDV-Ausbildung wurde auch der Staplerschein absolviert, der ihr heute auch als Unterstützung für ihre Mitarbeiter sehr wichtig ist. Kathrin Kandler: „Ich habe heuer am 12. Mai zu Mittag die Zertifikate bekommen, am Nachmittag habe ich bereits meinen neuen Beruf angetreten“. Seit dieser Zeit ist Kandler als Mitarbeiterin beim Sportartikelhändler Sports Direct in Judenburg tätig, dieser Tage wurde sie zur Geschäftsführerin bestellt. „Eine Funktion, die ich ohne SZF-Ausbildung nicht erreicht hätte“, bestätigt Kathrin Kandler.
Die Zeltwegerin Sarina Künstel hat von 2006 bis 2009 im Rahmen eines Projektes des Arbeitsmarktservice eine duale Lehrausbildung zur Bürokauffrau im Schulungszentrum Fohnsdorf absolviert. Neben der fundierten fachlichen Ausbildung im kaufmännisch Bereich war es ein zusätzlicher Vorteil, dass Sarina Künstel die unterschiedlichsten Abteilungen des SZF – darunter viele im technischen Bereich – kennenlernen konnte. Dies war mit ein großer Vorteil für ihren weiteren erfolgreichen Berufsweg, den Künstel nach verschiedenen anderen „Schnupperjobs“ im Jahr 2011 am Fließband beim Spielberger Unternehmen ATB startete. Vorgesetze wurden bald auf die engagierte Mitarbeiterin aufmerksam, sie begann im Montagebüro zu arbeiten und ist seit dem Jahr 2012 qualifizierte Angestellte im Personalbüro.
„Es ist ein toller Job, den ich jetzt habe. Die vielfältige Ausbildung im Schulungszentrum Fohnsdorf hat mir bei meiner Karriere in der Firma ATB sehr geholfen“, bestätigt Sarina Künstel.